IWF: Deutsche Bank größte Bedrohung für globales Finanzsystem

Die Deutsche Bank ist die wohl riskanteste Bank der Welt, warnt der Internationale Währungsfonds (IWF) – HSBC und Credit Suisse dahinter

deutsche bank logoDie Deutsche Bank ist nach Einschätzung des IWF das weltweit gefährlichste Geldinstitut, IWF logoberichten zahlreiche Medien (s.u.). “Unter den global tätigen Banken mit systemischer Bedeutung (G-SIBs) scheint die Deutsche Bank am stärksten zu systemischen Risiken beizutragen”, schätzt der IWF im Rahmen seines Programms zu Bewertung des Finanzsektors (FSAP). Gefolgt werde die Bank von der britischen HSBC und der schweizerischen Credit Suisse. weiterlesen

Klimawandel, Ressourcen-Übernutzung und rapider Schwund der Artenvielfalt

“Den ökologischen Wandel gestalten” – BMU mit Integriertem Umweltprogramm 2030: Hendricks will mehr Kompetenzen für Umweltpolitik – auch in anderen Ressorts verankern

berbara-hendricks-in-bpk-nach-vorstellung-des-umweltprogramms-2030-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyUmweltministerin Hendricks will ein Öko-Preisschild einführen, fordert den Abbau umweltschädlicher Subventionen und will die Mitspracherechte ihres Ministeriums in der Bundesregierung stärken. In ihrem am 08.09.2016 in Berlin vorgestellten, knapp 130 Seiten starken Integrierten Umweltprogramm 2030 will sie außerdem ein Initiativrecht für andere Geschäftsbereiche einführen, wenn es um “Angelegenheiten von umweltpolitischer Bedeutung” geht. Hendricks beabsichtigt nichts weniger als eine “Konsum- und Ressourcenwende” einzuleiten. Der SRU und die Grünen begrüßten das Umweltprogramm. CDU-Kritik: “Anmaßend!”

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Expertenstreit über CETA

Anhörung im Bundestags-Wirtschafts- und -Energieausschuss

CETA-Anhörung im Wirtschaftsausschuss - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20141215Der öffentliche Meinungsstreit über das zwischen der Europäischen Union und Kanada geplante Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zeigte sich erneut bei einer Expertenanhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie unter der Leitung von Peter Ramsauer (CSU). Bei der Bewertung verfassungs- und europarechtlicher Fragen setzten juristische Sachverständige und andere Experten unterschiedliche Akzente. weiterlesen

CETA: SPD-Präsidium gibt Gabriel einstimmig grünes Licht

Abstimmung über Leitantrag für Kleinen Parteitag am 19. September

CETA-TTIP-Protest - Screenshot © campact.deCETA, das geplante Freihandelsabkommen mit Kanada sorgt in der SPD weiterhin  für Ärger: Parteichef Sigmar Gabriel braucht in gut zwei Wochen die Zustimmung der Genossen. Im Ringen darum hat er allerdings im Präsidium am 04.09.2016 in Berlin eine weitere Hürde genommen: Das SPD-Präsidium verabschiedete einstimmig den Entwurf eines Leitantrages für den Kleinen Parteitag am 19.09.2016. Dieser bevollmächtigt Parteichef Gabriel, dem Abkommen im EU-Handelsministerrat im Oktober als Bundeswirtschaftsminister zuzustimmen. Zudem hofft er auf Unterstützung des DGB: Dessen Chef Reiner Hoffmann wurde zur Parteivorstandssitzung am Montag erwartet. Bisher lehnt der DGB CETA genauso ab wie das geplante TTIP-Abkommen mit den USA. Für Gabriel aber wäre eine Unterstützung von DGB-Chef Hoffmann ein großer Erfolg, mit der er innerparteilichen Kritikern am CETA-Abkommen den Wind aus den Segeln nehmen könnte. weiterlesen

Böckler-Stiftung zur Ungleichheit

„FAQs Ungleichheit“ und jährlicher Verteilungsbericht

Hans-Böckler-Stiftung HBS - logoÖffnet sich die soziale Schere in Deutschland oder nicht? Das ist auch unter Fachleuten nicht unumstritten. Wo gibt es überhaupt aussagekräftige Zahlen zur Ungleichheit, wo fehlen sie und warum? Was kann man auf der Basis der vorliegenden Daten über die Entwicklung von Ungleichheit sagen? Stärkt oder schwächt Ungleichheit das Wirtschaftswachstum? Wohin geht der Trend angesichts von Flüchtlingszuwanderung auf der einen und Mindestlohn auf der anderen Seite? Und was sollten Politik und Wirtschaft tun? Die häufigsten Fragen rund um Einkommen, Vermögen, Armut und Reichtum beantworten die „FAQs Ungleichheit“, ein neues Angebot der Hans-Böckler-Stiftung. http://boeckler.de/wsi_66092.htm

Wirkungen des wirtschaftlichen Aufschwungs ungleich verteilt

WSI der Hans-Böckler-Stiftung - logoEine ausführlichere Analyse liefert der jährliche Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die aktuelle Ausgabe vom Jahresende 2015 zeigt folgende Trends: Die Wirkungen des wirtschaftlichen Aufschwungs seit der Finanzmarktkrise sind ungleich verteilt und haben die wirtschaftliche Polarisierung der 2000er Jahre längst noch nicht ausgeglichen. Das ist besonders problematisch, weil die Aufstiegschancen ärmerer Haushalte über die vergangenen drei Jahrzehnte gesunken sind, für die Mittelschicht ist das Risiko gewachsen, finanziell abzusteigen. Zentrale Kennzahlen zeigen: Die Spreizung der Einkommen hat nach den neuesten vorliegenden Daten nach einem leichten Rückgang während der Finanzmarktkrise sogar wieder zugenommen und liegt nahe beim bisher gemessenen Höchstwert.

->Quellen:

 

Ein Prozent ist genug

Buchneuerscheinung  – mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen – Lösungen in Zeiten geringen Wachstums

oekom-verlag - logoDie Fronten sind verhärtet: hier die Anhänger des Degrowth, die negatives Wachstum für unverzichtbar halten – dort die Mehrheit der Wachstumsgläubigen, die noch immer von zweistelligen Zuwächsen träumt, obwohl solche Zahlen auf Dauer unmöglich sind. Doch gibt es wirklich keine Lösungen dazwischen? weiterlesen

„Begrenzung des Wachstums der Art Mensch“

NeFo-Interview zur Roten Liste bedrohter Arten

IUCN - logoDie Weltnaturschutzunion IUCN hat am 04.09.2016 beim Weltgipfel auf Hawaii ihre aktualisierte so genannte Rote Liste bedrohter Arten veröffentlicht. Als wichtigsten Punkt nennt sie die neue Einstufung mehrerer Menschenaffenarten in die höchste Bedrohungskategorie „Critically threatened“. In tropischen Regionen sei ein Rückgang der Fischbestände zu erwarten. Bleibe der Ausstoß von Treibhausgasen unverändert, dürften die Fangerträge in Südostasien bis 2050 um 10 bis 30 Prozent unter dem Mittel von 1970 bis 2000 liegen. Den großen Pandas geht es allerdings besser. weiterlesen