1. Sustainable Finance Gipfel Deutschland

Nachhaltigkeitsaktivitäten im Finanzsektor

H4SF - logoDer Sustainable Finance Gipfel Deutschland unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums der Finanzen am 23.10.2017 im DVFA Center in Frankfurt am Main war die erste öffentliche Veranstaltung des gerade gegründeten “Hub for Sustainable Finance” (H4SF). Im H4SF koordinieren die Deutsche Börse und der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten im Finanzsektor unter Einbeziehung weiterer nationaler und internationaler Akteure und Inititativen und entwickeln sie für Deutschland weiter (siehe auch: blog.ethisch-oekologisches-rating.org/nachhaltige-finanzwirtschaft-in-deutschland-vorantreiben). Sustainable Finance will die Stabilität von Finanzmärkten sicherstellen, indem Anlage- und Kreditmanagement die Betrachtung langfristiger Risiken, und die Einbeziehung wertschöpfender, intangibler und ESG-Treiber zur Grundlage der Investitions- und Anlagepolitik macht.

Plenum des 1. Sustainable Finance Gipfel Deutschland - Foto © dvfa.jalbum.net

Der Sustainable Finance Gipfel Deutschland brachte relevante Stakeholdergruppen im deutschen Markt zusammen, deren Beteiligung für eine erfolgreiche Umsetzung der Ziele von Sustainable Finance im deutschen Markt unerlässlich ist. Hier wurden zentrale Thesen für eine Agenda nachhaltiger Finanzwirtschaft in Deutschland diskutiert, die sich aus dem Interimsbericht der High-Level Expert Group on Sustainable Finance der EU (HLEG), einem Diskussionspapier des RNE zur nachhaltigen Finanzwirtschaft, sowie der PRI Roadmap für Deutschland speisen. Diese Empfehlungen galt es nun in einem breiten Dialog, der alle wichtigen Stakeholdergruppen in Deutschland anspricht, zu diskutieren. Wir erörterten gemeinsam, welche Weichen in Deutschland im Finanzsystem sowie in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestellt werden müssen, um den politisch von einem breiten Konsens getragenen Forderungen nach einem nachhaltigen Finanzsystem gerecht zu werden.

Weitere Themenblöcke und Fragestellungen des Gipfels:

  • Treuhänderische Verantwortung, Wissen und Bewusstsein – was fehlt?
  • Banken, Credit Rating Agencies und Investment Consultants – welche Rolle spielen sie für eine nachhaltige Finanzwirtschaft?
  • Transparenz, Reporting, Disclosure – mehr als nur Reporting Standards für Unternehmen?
  • Produkte, Standards, Methoden – wie kann Systematik helfen?
  • Infrastrukturprojekte und Klimaziele – wie lässt sich die Finanzierungslücke schließen?
  • Verstärkungseffekte staatlicher Aktivitäten in der Privatwirtschaft
  • Wie kann ein nachhaltiges Finanzsystem in Deutschland Realität werden?

Vom Gipfel: Neue Diskussionsbeiträge für eine nachhaltige Finanzwirtschaft

Medienmitteilung des Nachhaltigkeitsrats: Der Hub for Sustainable Finance hat seine erste öffentliche Tagung absolviert. Vertreterinnen und Vertreter der Finanzwirtschaft, von Aufsichtsbehörden und Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik haben darüber diskutiert, wie das Finanzsystem nachhaltiger werden kann. Im Vorfeld der Tagung haben die für den Hub for Sustainable Finance verantwortlichen Organisationen in zehn Thesen umrissen, worum es inhaltlich gehen soll. Das hat die Diskussion konzentriert. Die rund 200 Teilnehmenden haben in sechs Diskussionsrunden Ideen und Vorschläge erarbeitet, die Praxis und die Qualität der nachhaltigen Finanzindustrie voranbringen können. Über die Dringlichkeit des Themas waren sich alle einig.

„Sie, wie Sie hier sitzen, wissen, wo die Hindernisse für Sustainable Finance liegen, wo die Grenzen Ihrer Geschäftsmodelle sind und auch, was Sie daran hindert, Ihre Aktivitäten zu skalieren“, sagte Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE, zu Beginn des Gipfels. „Setzen Sie sich gemeinsam mit uns jetzt entschieden für einen Umbau der Finanzsysteme ein!“, appellierte Thieme. Nachfolgend eine Auswahl der zentralen Diskussionsbeiträge – und wie es weiter geht mit dem Hub.

Idee 1: Einen Green Supporting Factor in der Finanzmarktaufsicht einführen

Die Idee hat im Jahr 2016 der französische Bankenverband formuliert, um leichter Kapital für die weltweite Energiewende zu mobilisieren. Der Green Supporting Factor ließe sich aber auch auf beliebige andere nachhaltige Projekte ausweiten. Um Faktoren für Risiken und Chancen griffig zu beurteilen, plädierte Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln, für die Anwendung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex, die weit mehr als nur für die öffentliche Berichterstattung nützt.

Gerald Podobnik, Global Head of Capital Solutions der Deutschen Bank, machte die französische Idee konkret: Die Bankenregulierung schreibt vor, dass Banken für die Risiken verschiedener Geldanlagen sicheres Kapital vorhalten müssen, um einen Ausfall der Anlage abzusichern. Das gilt auch, wenn Banken beispielsweise in Solarparks oder Windräder investieren. Der Green Supporting Factor würde vorsehen, dass Banken für Investitionen in die Energiewende weniger Sicherheiten vorhalten müssen – weil sie einen Beitrag dazu leisten, die Risiken des Klimawandels zu minimieren und damit auch das Finanzsystem stabilisieren. Einführen müsste einen solchen Faktor die Finanzmarktaufsicht, die über die Kapitalanforderungen bei verschiedenen Investitionen entscheidet.

Idee 2: Bilanzierungsregeln ändern

Christian Thimann, Vorsitzender der High Level Expert Group on Sustainabel Finance der EU-Kommission und Vorstandmitglied beim Versicherungskonzern Axa, schlug vor, Bilanzierungsregeln zugunsten nachhaltiger Investments zu verändern. „Die Finanzregulierung der letzten Jahre war sehr auf kurzfristige Stabilisierung ausgelegt“, sagte Thimann. Dominant ist derzeit bei der Bilanzierung eines Unternehmens das Prinzip market to market. Das bedeutet, dass der Wert von Investitionen an einem bestimmten Stichtag ermittelt wird und so in die Bilanz kommt.

Das aber widerspricht oft der Idee, dass nachhaltige Investitionen lange Zeithorizonte haben, bis sie sich rechnen. Andere Bilanzierungsregeln könnten also diese langfristigen Potentiale nachhaltiger Geldanlagen höher gewichten, die so als positiver Faktor in die Bilanz einfließen. „Wie können wir es Akteuren gestatten, mehr langfristige Kredite zu vergeben? Wie können wir ihnen die Pflicht auferlegen, in einer vernünftigen Proportionalität langfristige Risiken zu kontrollieren?“, so fasste Thimann die Herausforderung zusammen.

Idee 3: Aufsichtsräte müssen für Nachhaltigkeit qualifiziert sein

Patricia Geibel-Conrad, Mitglied des Aufsichtsrats der Hochtief AG, forderte, bei der Qualifikation von Aufsichtsräten anzusetzen. Diese müssten sensibel etwa für das Thema Klimawandel sein und Grundkenntnisse zur nachhaltigen Entwicklung haben. Solche Mindestanforderung werden im anglo-amerikanischen Raum längst debattiert, ebenso bezüglich Diversity. Solche Anforderungsprofile für Aufsichtsräte und Vorstände würden unter anderem auf dem nächsten World Economic Forum im Januar 2018 in Davos besprochen, so Geibel-Conrad. In den USA läuft die Diskussion unter dem Stichwort proxy access. Durch die Regel haben auch kleinere Anteilseigner an Konzernen die Möglichkeit, Kandidaten für Vorstandsposten zu nominieren – und so etwa das Thema Klimawandel zu stärken.

Idee 4: Nachhaltigkeitsbericht und Konzernlagebericht integrieren

Das Thema Integrated Reporting, also integrierte Berichterstattung von Geschäftsbericht und Nachhaltigkeitsbericht eines Unternehmens, wurde immer wieder diskutiert. Heute werden beide Berichte oft getrennt veröffentlicht. Das bringt laut Dieter W. Horst, Experte für Sustainable Finance bei Pricewaterhouse Coopers, bei vielen Unternehmen oft mit sich, dass die wirklich wichtigen Systeme und Prozesse noch nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.

Bei 80 Prozent der Unternehmen arbeiteten im Finanz- und Rechnungswesen, wo die wichtigen Finanzkennziffern erstellt werden, ein paar dutzend oder gar hundert Personen. Die Nachhaltigkeitsabteilung bestünde dagegen manchmal aus nur einer oder wenigen Personen. Auch Kristina Jeromin, Head of Group Sustainability der Deutsche Börse AG, sieht die Fokussierung auf das Wesentliche und die integrierte Sichtweise in der Berichterstattung als eine Lösung dieses Problems.

Idee 5: EU-weite CSR-Berichtspflicht evaluieren

Welche Kennzahlen aus einem Nachhaltigkeitsbericht sind so wichtig, dass ein Aktionär sagen würde: Wir kaufen eine Aktie oder wir kaufen sie nicht? Diese Frage stellte Ralf Frank, Generalsekretär und Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management. Hintergrund ist, dass große Unternehmen in der EU seit dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtet sind, Nachhaltigkeitsberichte, kurz CSR-Berichte, vorzulegen. „Die spannende Frage wird sein, welche Kennzahlen sind denn wirklich so wichtig, dass sie Gewicht für den Lagebericht haben, also wichtig sind für das Verständnis des Geschäftsverlaufs“, sagte Frank.

Dieter W. Horst, Pricewaterhouse Coopers, glaubt, die CSR-Berichtspflicht könnte unter Umständen auch zeigen, dass es keine Nachhaltigkeitskennzahlen gibt, die so wichtig sind, dass sie in den Lagebericht müssen – dann hätte die neue Berichtspflicht ihr Ziel komplett verfehlt. Mehrere Redner regten deshalb an, die CSR-Berichtspflicht im nächsten Jahr zu evaluieren. Sollten die ihr zur Folge ermittelten Kennzahlen für die Geschäfts- und Lageberichte der Unternehmen keine Relevanz haben, müsste die Richtlinie überarbeitet werden.

Idee 6: Klimarisiken könnten für die Bankenaufsicht relevant werden

Die Bundesbank denkt darüber nach, Klimarisiken für die Finanzwirtschaft in ihrer Bankaufsicht zu berücksichtigen. Das sagte Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Es gehe dabei um zwei Punkte: Erstens könnten Hurrikane und Stürme unmittelbar Einfluss auf die Finanzen von Banken und Versicherern haben. Würden Wetterextreme schlimmer, dann stiegen die Risiken, die nicht mehr versicherbar seien.

Hinzu kommen laut Wuermeling transitorische Risiken auf dem Weg zu einer emissionsarmen Wirtschaft: Viele fossile Rohstoffe, die heute als Werte in Unternehmensbilanzen stehen, dürfen wegen der Klimaziele nicht mehr verbraucht werden. „Eines ist klar, je früher wir aktiv werden, desto geringer der Handlungsdruck zu einem späteren Zeitpunkt“, sagte Wuermeling. Deshalb baue die Bundesbank ihre Analysemöglichkeiten aus, um Klimarisiken und deren Auswirkungen für die Finanzmarktinstitute besser verstehen zu können. Gegebenenfalls werde man Klimarisiken auch bei der Bankenaufsicht berücksichtigen.

Idee 7: Die Praktikerinnen und Praktiker müssen mitreden

Anja Mikus, CEO/CIO der Stiftung Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung forderte, diejenigen besser in die Diskussion um eine nachhaltige Finanzwirtschaft mit einzubeziehen, die täglich Investmententscheidungen treffen. Das Problem sei, dass nicht einheitlich definiert sei, was genau Nachhaltigkeit im Investmentprozess bedeute. „Wie geht ein Portfoliomanager damit um? Wie kommt Nachhaltigkeit in den Investmentprozess rein?“, fragte sie. Das ließe sich nur beantworten, wenn Portfoliomanager mit am Tisch säßen. So ließe sich auch die Skepsis bei vielen Managern abbauen, ob nachhaltige Kapitalanlagen eine ausgiebige Rendite brächten. Das zeigen zwar Studien, „doch Studien helfen nicht, weil die Praxis entscheidet“, sagte Mikus.

Idee 8: Big Data kann helfen, aber das „kann“ muss qualifiziert werden

Big Data, künstliche Intelligenz und lernende Maschinen werden die Finanzindustrie zum Guten verändern und auch beim Thema Nachhaltigkeit helfen. Die These vertritt Konrad Sippel, Head of Content Lab der Deutschen Börse. „Wenn es um Informationsverfügbarkeit geht und darum, diese quantitativ auszuwerten und zu erklären, warum Nachhaltigkeit Sinn macht, werden uns mehr Daten und bessere Analysen helfen“, sagte er. Diskutanten regten an, dass mehr Daten nicht unbedingt auch bessere Daten seien. Es käme immer auf den Zweck und die Qualität der Daten an.

Die Zukunft des Hub for Sustainable Finance

Die erste Zukunftsaufgabe des H4SF ist das Aufholen. Denn die Finanzwirtschaft und Investoren in Deutschland hinken im europäischen und wohl auch globalen Vergleich hinterher. Weil in Deutschland kein starker Staat einfach gesetzliche Pflichten oder Vorgaben erlässt, greifen die Initiatoren zur Selbsthilfe. Im H4SF wollen sie künftig dem Thema hierzulande eine stärkere Stimme geben. Der große Zuspruch zur Veranstaltung selbst und die hohe Diskussionsbereitschaft der Teilnehmenden wurde von den Initiatoren als Bestätigung gewertet, die Initiative für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft weiter voranzutreiben.

Das Anliegen des H4SF soll baldmöglichst mit der Bundesregierung und dem Parlament erörtert werden. Wie Günther Bachmann, Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates, im Schlusspanel in diesem Zusammenhang deutlich machte, wird die Bedeutung des Ergebnisses der europäischen Diskussionen für Deutschland zu erörtern sein. Weitere fachliche Diskussionsveranstaltungen werden für 2018 geplant.

Indem die Pioniere des nachhaltigen Finanzwesens weiter ermuntert und gestärkt werden, soll nunmehr auch der Mainstream für das nachhaltige Finanzieren gewonnen werden. In Zukunft sollten die professionellen Investoren nicht nur auf der Basis von Finanzkennziffern entscheiden, sondern die Nachhaltigkeit zur Grundlage einer Risiko- und Chancenbewertung machen und in ihre Anlageentscheidung einbeziehen, so Günther Bachmann. Analoges sei dann auch im staatlichen Handeln zu berücksichtigen.

Der Steuerungskreis und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben in der Veranstaltung viele Denkanstöße bekommen, die in die Ausgestaltung des Hubs einfließen werden. Ein Mitschnitt des Gipfels, der alle Programmteile uneingeschränkt abdeckt, steht für sechs Monate auf www.h4sf.de zur Verfügung. Updates und konkrete nächste Schritte werden über die Projektwebseite und den Newsletter des Nachhaltigkeitsrates kommuniziert.

->Quellen:

Publikationen:

Organisatoren:

  • HLEG der Europäischen Kommission, vertreten durch Michael Schmidt, Deka Investment
  • Deutsche Börse AG
  • DVFA e.V. – Der Berufsverband der Investment Professionals (Organisationsleitung)
  • Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.
  • Principles for Responsible Investment (PRI), German section
  • Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

Partner:

  • BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.
  • Deutscher Investor Relations Verband e.V. (DIRK)
  • Deutsches Aktieninstitut e.V.
  • KfW Bankengruppe
  • Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU)

Sprecher

  • Tarek Al-Wazir, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
  • Dr. Ludger Schuknecht, Bundesministerium der Finanzen
  • Prof. Dr. Rolf Nonnenmacher, Vorsitzender der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex
  • Christian Thimann, AXA Group und Chair High-Level Expert Group on Sustainable Finance
  • Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung
  • Prof. Joachim Wuermeling, Deutsche Bundesbank
  • Anja Mikus, Stiftung “Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung”
  • Dr. Frank Czichowski, KfW Bankengruppe

Weitere Sprecher (Auszug):

  • Prof. Dr. Günther Bachmann, Rat für Nachhaltige Entwicklung
  • Dr. Julia Backmann, BVI
  • Dr. Ernst Thomas Emde, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP
  • Christoph Flad, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
  • Ralf Frank, DVFA
  • Patricia Geibel-Conrad, AR, Hochtief
  • Dr. Wilfried Hauck, Statera Financial Management
  • Dr. Andreas Hoepner, University College Dublin
  • Dieter W. Horst, PricewaterhouseCoopers
  • Kristina Jeromin, Deutsche Börse
  • Holger Kerzel, MEAG
  • Roland Kölsch, FNG-Siegel
  • Matthias Kopp, WWF & 2° Investing Initiative
  • Thomas Kusterer, EnBW
  • Dr. Velibor Marjanovic, KfW Bankengruppe
  • Tobias Mock, S&P Global Ratings
  • Dustin Neuneyer, PRI
  • Dr. Annabel Oelmann, Verbraucherzentrale Bremen
  • Dieter Overath, Transfair
  • Nilgün Parker, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Sabine Pex, oekom research AG, Vorstand FNG
  • Dr. Gerald Podobnik, Deutsche Bank
  • Dr. Henrik Pontzen, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Vorstandsmitglied DVFA und Mitglied des Ethikpanels DVFA
  • Claudio Ramsperger, DZ BANK & Cassa Centrale Banca – Credito Cooperativo del Nord Est S.p.A.
  • Michael Schmidt, CFA, Deka Investment GmbH, Mitglied HLEG, Vorstandsmitglied DVFA
  • Roman Schmidt, Commerzbank
  • Konrad Sippel, Deutsche Börse
  • Matthias Stapelfeldt, Union Investment, Vorstand FNG
  • Dr. Markus Steilemann, Covestro
  • Dr. Klaus Tiedeken, Kreissparkasse Köln
  • Hubertus Väth, Frankfurt Main Finance e.V.
  • Dr. Ursula Weidenfeld, Freie Journalistin, Dr. Weidenfeld & Heckel
  • Stefan Winter, Verband der Auslandsbanken
  • Marc Wolbeck, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
  • Natalia Wolfstetter, Director of Research, Morningstar