Beiträge der Kategorie: Ethik

Veröffentlichung von Missbräuchen wird strafbar

Geplante EU-Richtlinie stärkt Unternehmen gegen Journalisten und Whistleblower

“Kritische BürgerInnen ganz legal zum Schweigen bringen: Dieses Geschenk erwarten große Konzerne in Kürze vom EU-Parlament”, schreibt das Internetportal SumOfUs.org. Bald könnte die Position der Unternehmen durch die EU gestärkt werden: Mit der geplanten „EU-Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen” wird es nicht nur Journalistinnen und Whistleblower weiter erschwert, Missstände in Unternehmen aufzudecken. Europaparlament 20150610_233905Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse könnten zudem künftig solch eine große Priorität bekommen, dass keine Abwägung mehr mit öffentlichem Interesse stattfinden kann – Abgasskandale würden unentdeckt bleiben. Zudem könnten Verwaltungsmitarbeiter durch hohe mögliche Bußgelder davon abgeschreckt werden, Daten über Unternehmen zu veröffentlichen. Das Europäische Parlament wird am 13. April 2016 in erster Lesung über die Richtlinie beraten. weiterlesen

World Happiness Report

Overview

The World Happiness Report is a landmark survey of the state of global happiness. The first report was published in 2012, the second in 2013, and the third in 2015. The World Happiness Report 2016 Update, which ranks 156 countries by their happiness levels, was released today in Rome in advance of UN World Happiness Day, March 20th. Leading experts across fields – economics, psychology, survey analysis, national statistics, health, public policy and more – describe how measurements of well-being can be used effectively to assess the progress of nations. The reports review the state of happiness in the world today and show how the new science of happiness explains personal and national variations in happiness. They reflect a new worldwide demand for more attention to happiness as a criteria for government policy.

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Aufruf: Urangeschosse ächten!

An: Bundeskanzlerin Merkel, Bundesminister von der Leyen und Gabriel:
Waffenverkäufe verbieten –
Auf Ächtung von DU-Waffen hinwirken
Bitte Petition unterstützen!

Screenshot 2016-03-22 11.11.36Eine ARD-Dokumentation unter dem Titel “Was von Kriegen übrig bleibt” (21.03.2016 – siehe unten) zeigte die aktuelle „moralfreie Tötungsindustrie“: grauenvolle Fehlbildungen bei Neugeborenen (der Screenshot ist noch harmlos), die dem Betrachter nie mehr aus dem Kopf gehen, als Folge der sogenannten DU-Geschosse (DU = „depleted uranium“ – abgereichertes Uran).

Schon in Ex-Jugoslawien mit verheerenden Folgen eingesetzt, sind im Irak, in Syrien oder in Afghanistan Tonnen dieser Geschosse abgefeuert worden – sie verseuchen die Umwelt mit der Folge schlimmster Fehlbildungen bei Neugeborenen sogar erst in den folgenden Generationen. weiterlesen

10 Jahre World’s Most Ethical Companies®

World Most Ethical Companies logoEthisphere bewertet unternehmerische Integrität und hebt „weltweit am meisten an ethischem Handeln orientierte Unternehmen” für Leistungen hervor – Preisträger setzen Maßstäbe für unternehmerisches Handeln und repräsentieren neuen Standard für nachhaltige Unternehmen und langfristigen Erfolg

 Das Ethisphere Institute, eines der bei Festlegung und Weiterentwicklung der Standards für ethische Geschäftspraktiken international führenden Institute, hat die 131 Unternehmen aus 21 Ländern bekannt gegeben, die in der Liste der 2016 World’s Most Ethical Companies® („weltweit am meisten an ethischem Handeln orientierte Unternehmen”) aufgezählt werden. Damit wird diese Bezeichnung zum zehnten Mal vergeben. weiterlesen

“Aufstand der Anständigen”

Allianz für Weltoffenheit gegründet: “Sowas gab es noch nie”

Am 11. Februar 2016 wurde in Berlin die zivilgesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ vorgestellt: In der hochemotionalen Debatte über die Flüchtlingspolitik in Deutschland wollen Vertreter der Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und Arbeitgeber gemeinsam ein Zeichen setzen. Mit einem Aufruf zu mehr Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wenden sich sich gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Der Aufruf wird inzwischen von 142 Organisationen unterstützt und ist als PDF in sieben Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch, Urdu, Dari und Pashto) verfügbar.

Die Allianz für Weltoffenheit sei “wohl eine der größten zivilgesellschaftlichen Allianzen, die wir bislang in Deutschland gesehen haben”, erklärte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffman bei der Vorstellung des Bündnisses. Vertreter aller Allianzpartner machten sich dabei gemeinsam für Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat sowie gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt stark.

Vorstellung des Aufrufs - Foto © DGB Simone M. Neumann

Großes Medieninteresse bei der offiziellen Vorstellung der “Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt” am 11. Februar 2016 in der DGB-Bundesvorstandsverwaltung in Berlin. Neben dem DGB sind Partner der Allianz: die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die Deutsche Bischofskonferenz, der Deutsche Kulturrat e.V., der Deutsche Naturschutzring (Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen – DNR), der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB), die Evangelische Kirche in Deutschland, der Koordinationsrat der Muslime (KRM) sowie der Zentralrat der Juden in Deutschland. Foto © DGB/Simone M. Neumann

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