Transformation Europas zu nachhaltigem Ressourcenmanagement

 EEA Report “More from less – material resource efficiency in Europe” und 32 Länderprofile erschienen

Viele europäische Staaten setzen inzwischen auf die wirtschaftlichen Vorteile einer effizienteren Nutzung von Ressourcen wie Metalle, fossile Brennstoffe und Mineralien. Aber noch besteht Handlungsbedarf um diesen Trend zur Ressourceneffizienz mit wirksamen Politiken zur Energie- und Materialeffizienz, zur Abfall- sowie zur Kreislaufwirtschaft zu verstetigen.

Beispiele für in den Länderprofilen vorgestellte Ressourceneffizienzpolitiken, -instrumente oder -ziele - Grafik © EEA-report

Factsheets zum Stand von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in allen 32 europäischen Ländern sowie ein Gesamtbericht hat nun die Europäische Umweltagentur (EEA) herausgebracht. Diese waren in den letzten 18 Monaten vom European Topic Centre Waste and Materials in Green Economy (ETC-WMGE), das unter Beteiligung des Wuppertal Instituts die EEA in Fragen und Studien zur Transformation Europas in Richtung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements unterstützt, in Zusammenarbeit mit VITO erabeitet worden. Dabei entstand eine umfassende Erhebung zum State-of-the-art der nationalen Ressourceneffizienz- und Circular Economy Politiken, Strategien, Ziele, Institutionen und Instrumente unter allen 32 EU-Mitgliedstaaten und den mit der EEA kooperierenden Ländern.

Der Survey wurde am 9. Juni ihm Rahmen eines EEA Side Events während der 8. Umwelt für Europa-Ministerkonferenz in Batumi/Georgien offziell vorgestellt. Die Arbeiten an diesem Katalog werden von einer Reihe von Webinars und Workshops zu Ressourceneffizienz und Circular Economy in Zusammenarbeit mit dem European Environment Information and Observation Networks (Eionet) begleitet, an denen das Wuppertal Institut ebenfalls beteiligt ist.

Der Bericht sowie die Factsheets stehen auf der Webseite der EEA zum Download zur Verfügung.