Beiträge der Kategorie: Externalisierung

Peak Democracy

“Instandbesetzung der politischen Institutionen”

Le Monde diplomatique - Globalisierungsatlas - Titel„Wie können – unter Bedingungen schrumpfender Wachstumsraten – Arbeitsplätze, Renten, Bildung, medizinische Versorgung gesichert werden? Wie können die Ess- und Mobilitätsgewohnheiten einer ganzen Bevölkerung verändert werden? Wie definiert man angesichts der kommenden Rationalisierungswellen „gute Arbeit“? Diese entscheidenden Fragen stellt Mathias Greffrath im Prolog des neuen Atlas für Globalisierung von Le Monde diplomatique.

Darin geht es um das wichtigste globale Zukunftsthema überhaupt: Postwachstum. Was Wachstum ist, weiß jeder – ohne Wachstum gibt es angeblich keinen Wohlstand, keine Freiheit, keinen Erfolg. Doch auf einem begrenzten Planeten kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Wir ahnen schon lange, dass es so nicht weitergehen kann. Aber was dann? Der Postwachstumsatlas versucht, Antworten zu geben. Ein notwendiges Buch für alle, die nachdenken.

Greffrath schließt seinen Prolog (“Wider die globale Unvernunft”) mit einem Aufruf zur “Instandbesetzung der politischen Institutionen”: “Alle Überlegungen zur ‘Postwachsturnsgesellschaft’, alle Pioniertaten könnten Übungen in Vergeblichkeit bleiben, wenn sie nicht mit einer Politisierung der ökologischen Aktivisten und einer Instandbesetzung der politischen Institutionen einhergehen. Denn noch stehen diese, aber ihre Fundamente schwanken und ihre Fassaden sind durchlöchert. Zurzeit scheint das die anstrengendere, langweiligere, langwierigere, gelegentlich gar verachtete Arbeit zu sein – aber es gibt nicht nur einen Peak Oil, einen Peak Soil, einen Peak Water, es gibt auch einen Peak Democracy.” weiterlesen

Gründerpreis der Kreislaufwirtschaft

Green Alley Award 2015 fördert innovative Recycling-Ideen

Bis zum 15. September können sich europäische Start-ups für den Green Alley Award, Europas einzigen Gründerpreis der Kreislaufwirtschaft, bewerben. Gesucht werden die besten Geschäftsideen rund um Abfall, Ressourcenschonung und Recycling. Ausgerichtet wird der Gründerwettbewerb seit 2014 von dem Green Economy Investor Green Alley zusammen mit Deutschlands größter Crowdfunding-Plattform Seedmatch. Dem Gewinner winkt ein Paket aus Geld- und Sachleistungen im Wert von bis zu 20.000 Euro inklusive mietfreier Bürofläche in den Berliner Osram-Höfen und jede Menge Gelegenheiten zum Netzwerken in der Gründerszene Europas. Mehr Infos zum Wettbewerb unter www.green-alley-award.com.

Green Alley Award

2014: Drei Start-ups der Green Economy mit dem Green Alley Award ausgezeichnet – Mehrweg-Versandverpackungen, Schnäppchen-App für Lebensmittel und veganer Biodünger

Finnische Designer, Kölner Medienwissenschaftler und Berliner Agraringenieurinnen gewinnen den ersten deutschen Gründerwettbewerb rund um das Thema Abfall

Berlin, 30. September 2014. Drei Start-ups der Green Economy wurden heute in Berlin beim Finale des Gründerwettbewerbs „InnoWASTEon – grüne Start-ups gesucht“ für ihre Geschäftsideen mit dem Green Alley Award ausgezeichnet. Der Preis wurde vom Berliner Gründernetzwerk Green Alley und der Crowdfunding Plattform Seedmatch im Frühjahr 2014 initiiert. Damit sollen junge Gründer gefördert werden, die sich mit den Herausforderungen der Wegwerfgesellschaft beschäftigen.

Für das Finale wurden sieben Gründerteams aus 70 Bewerbern ausgewählt, die heute in jeweils drei Minuten ihre Geschäftsmodelle einer Jury präsentiert haben. Die drei Sieger RePack, FoodLoop und GreenLab Berlin erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und können im Green Alley Coworking Space nebeneinander und miteinander an ihren Geschäftsmodellen weiterarbeiten.

RePack
Die finnischen Designer von RePack haben ein Mehrwegsystem für den Online-Handel entwickelt, mit dem die wiederverwendbaren Verpackungen bequem vom Verbraucher zurückgeschickt werden können. Als Anreiz erhält der Kunde einen Warengutschein, den er bei seinem Einkauf im Online-Store einlösen kann. Jurymitglied, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch war begeistert von der Idee: „Dies ist eine absolut überfällige Innovation. Der Online-Handel boomt, dementsprechend wächst auch die Menge an Verpackungsmaterial. Das Gründerteam aus Finnland bringt eine Lösung für ein internationales Problem nach Berlin.“ Von Textilien bis hin zu Möbeln können verschiedenste Produkte in den wiederverwendbaren Verpackungen von RePack versandt werden.

FoodLoop
Die Motivation von FoodLoop Gründer Christoph Müller-Dechent war es, die tägliche Lebensmittelverschwendung in Supermärkten zu reduzieren. Laut Foodloop werden jeden Tag pro Supermarktfiliale zwei volle Einkaufswagen voller Lebensmittel weggeworfen, die noch Monate haltbar wären. Das erst im April 2014 gegründete Start-up hat eine App entwickelt, mit der Produkte kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums vom Handel preisreduziert angeboten und vom Verbraucher ausfindig gemacht werden können. Laut Jury ist die App eine einfache Idee mit großer Wirkung.

GreenLab Berlin
Am aktuellen Bio- und Vegan-Trend setzen die zwei Agrarwissenschaftlerinnen von GreenLab Berlin mit ihrem biologischen Dünger aus Lebensmittelabfällen an, den sie aus Kakaoschalen der Bio-Schokoladenproduktion entwickeln. Mit seinem Dünger, der nach Schokolade duftet, will das Team zeigen, dass biologische Kleingärtner keine Spießer sind, sondern neue Maßstäbe beim Urban Gardening setzen. Die Jury überzeugten sie durch das clevere Geschäftskonzept und durch ihren souveränen Umgang mit den kritischen Fragen zu Finanzierung, Wettbewerbern und Alleinstellungsmerkmalen. Laut GreenLab Berlin ist das Produkt der erste und einzige vegane Dünger, der derzeit im Handel erhältlich ist.

Die wichtigsten Auswahlkriterien für den Green Alley Award waren der Beitrag der Geschäftsideen zu einem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf sowie der Mehrwert für die Gesellschaft und den Verbraucher. „Fachliches Know-how und eine gute Idee allein reichen nicht aus. Daher haben wir bei unserer Auswahl auch auf die Motivation sowie die Präsentations- und Begeisterungsfähigkeit der Gründer geachtet. Wer erfolgreich im Markt bestehen will, muss uneingeschränkt von seiner Idee überzeugt sein und das auch vermitteln können“, sagt Jan Patrick Schulz, Geschäftsführer Green Alley GmbH bei der Preisverleihung.

Über Green Alley:
Green Alley ist die Anlaufstelle für Gründer der Green Economy mit Sitz in Berlin. Das Gründerzentrum bringt Start-ups, Innovatoren und junge Unternehmen unter einem Dach zusammen und unterstützt sie mit Gründungskapital, Know-how und Dienstleistungen, um ihre grünen Geschäftsmodelle erfolgreich am Markt zu etablieren.

Die Green Alley Investment GmbH ist eine 100%-igeTochter des Umwelt- und Entsorgungsspezialisten Landbell AG. Das Mainzer Unternehmen betreibt ein System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen und bietet langjährig erprobte Branchenlösungen. Die Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott, ein Pfandsystem für das Recycling von Einweg-Getränkeverpackungen, sowie Angebote für Industrieentsorgung, Transportverpackungen und das Gesamtdienstleistungspaket runden das umfassende Portfolio von Landbell ab.

Über Seedmatch
Seedmatch ist die erste und größte Crowdfunding-Plattform für Start-ups in Deutschland. Crowdfunding für Startups ist ein Finanzierungsmodell für Risikokapital, bei dem eine Vielzahl von Privatpersonen bereits ab 250 Euro online in junge Unternehmen investieren. Seit dem Launch im August 2011 wurden über Seedmatch bereits 68 Finanzierungsrunden erfolgreich durchgeführt und über 19 Millionen Euro für Start-ups zusammengetragen. Seedmatch ist immer auf der Suche nach spannenden, zukunftsweisenden Unternehmen mit Kapitalbedarf.

->Quelle: dwr-eco.com

Richtig rechnen!

Gegen die Unvollständigkeit der betrieblichen Finanzbuchhaltung

Das Titelbild des Buches “Richtig rechnen!” von Christian Hiß, Vorstand der Regionalwert AG, nimmt sich selbst auf den Arm – “Erbsenzähler…”. Doch der Untertitel “Durch die Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende” stellt klar, worum es HIß geht: Weil “ökologische und soziale Nachhaltigkeit in unserer kapitalistisch orientierten Welt meist an letzter Stelle” kommen – nach dem Motto: „Wir können uns Natur- und Umweltschutz und soziale Leistungen erst dann erlauben, wenn das Wirtschaftliche stimmt,“ beginnt er an einem ungewöhnlichen Ende: Der Finanzbuchhaltung.

Denn seiner Meinung nach “ist das heutige Verständnis von Kapitalismus lediglich eine zurechtgelegte Rumpfform seiner selbst und baut auf einem Konstruktionsfehler der betriebswirtschaftlichen Rechnung auf”. Wirklich kapitalistisch werde nämlich erst dann gewirtschaftet, “wenn das Gesamtvermögen aller Werte einer Gesellschaft – also auch Naturräume, biologische Vielfalt, Versorgungssicherheit und Ressourcen – nicht verbraucht, sondern erhalten und vermehrt wird”. Und HIß fragt sich: Wie kommt es, dass falsch gerechnet wird und in der Folge Preise und Bilanzwerte entstehen, die nicht im Geringsten die ökonomische Wahrheit abbilden?

Grund ist laut Hiß “die Unvollständigkeit der betrieblichen Finanzbuchhaltung”. Diese vernachlässige wesentliche Investitionen in das Natur- und Sozialkapital. Das habe aber fatale Folgen, denn es verursache “versteckte ökonomische Risiken ungeahnten Ausmaßes”. Hiß fordert daher: “Die Buchhaltung muss daher dringend erweitert werden, um dann die Gesamtvermögensverhältnisse eines jeden Geschäftsjahres vollständig abzubilden. Denn eine Bilanz ist erst dann wirklich aussagekräftig, wenn sie die gesamte ökonomische Realität wiedergibt.” weiterlesen

CDU-Kommission “Nachhaltig leben – Lebensqualität bewahren” legt Bericht vor

Mensch und Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt

cdu logoDer CDU-Bundesvorstand hat auf der Klausurtagung im Februar 2014 in Erfurt beschlossen, drei Kommissionen einzusetzen, die die Parteiarbeit inhaltlich und programmatisch weiterentwickeln sollen. Diese Kommissionen sollen sich mit zentralen Politikfeldern wie der Zukunft der Arbeit, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und einem nachhaltigen Leben beschäftigen. Geleitet wurden die Kommissionen durch die stellvertretenden CDU-Vorsitzenden.

CIMG7361Die Kommission Nachhaltig leben – Lebensqualität bewahren: Die CDU will auch für die Zukunft die Weichen für eine hohe Lebensqualität und ein nachhaltiges Leben stellen. Die Kommission leitete die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. Jetzt haben die Mitglieder abschließendihren Bericht  beraten. Der Bericht stellt den Menschen und die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt des Handelns.

Der CDU-Bundesvorstand wird ihn im September 2015 behandeln und zu einem Antrag an den nächsten Parteitag der CDU Deutschlands im Dezember 2015 weiterentwickeln.

EÖR-Blog dokumentiert…

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Nachhaltigkeit im Wettbewerb verankern

Rechtsgutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigen Kompatibilität der EÖR-Vorschläge mit EU und WTO

FGEÖR - Gutachten - TitelAm 28.04.2015 hatte der EÖR-Blog zwei Rechtsgutachten vorab ins Internet gestellt, die den Vorschlägen der Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating Kompatibilität mit den Vorschriften von EU und WTO bescheinigten. Sie sind jetzt als “WISO-Diskurs” im Druck erschienen. Ausgehend von drei Erkenntnissen hatte die Forschungsgruppe Gesetzesänderungen angeregt, um die Nachhaltigkeit des Wettbewerbs zu befördern:

  1. Unsere Gesetze verhindern Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit bedeutet Erhaltung der Gemeingüter – der Rohstoffe, der Ökosysteme, der Gesundheit usw. Doch bisher ist es nicht generell verboten, Kosten auf diese abzuwälzen (zu „externalisieren“). Solange das gilt, zwingt der Wettbewerb die Unternehmen zum Raubbau an den Gemeingütern.
  2. Die Gesetzgebung muss die Erhaltung der Gemeingüter vorschreiben, indem sie es allen, die ein Gemeingut beanspruchen, zur Pflicht macht, das Verbrauchte wiederherzustellen bzw. zu ersetzen, soweit es sich nicht selbst regeneriert. Unternehmen müssen künftig in die Erhaltung der von ihnen genutzten Gemeingüter ebenso investieren wie heute in die Erneuerung der eigenen Anlagen oder in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter.
  3. Die Soziale Marktwirtschaft wird erst durch den Schutz der Gemeingüter voll verwirklicht. Denn dann beruht die Marktleistung auf Substanzerhaltung statt wie jetzt auf Substanzverzehr, bewirkt der Markt Beschäftigung statt wie bisher Ausgrenzung, und bringt der Wettbewerb gerechtere statt wie heute ungleichere Verteilung hervor.

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Zwei Rechtsgutachten pro EÖR-Vorschläge

Rahmenbedingungen für nachhaltigen Wettbewerb in Deutschland, der EU und der WTO – Kompatibilität bescheinigt

Kann den Zielen ökologischer, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit im nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Eigentumsrecht zu mehr Geltung verholfen werden? Wie könnte eine angemessene rechtliche Umsetzung dieser Ziele aussehen? Allgemeiner gefragt: Wie kann der mehr und mehr gemeingüterschädliche Wettbewerb nachhaltig gemacht werden? Wie können wir die Gemeingüter langfristig schützen? Diese Fragen diskutierten die Mitglieder der Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating (FG EÖR) und der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität“ in zwei Fachtagungen, die im Rahmen des Fortschrittsforums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfanden.

Die Fachgespräche bauten auf den von der FG EÖR im Rahmen ihrer Initiative „Nehmen & Geben“ erarbeiteten konkreten Vorschlägen für Vorschriften auf, die auf eine Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien im Eigentums- und Wettbewerbsrecht und damit insbesondere auf die Vermeidung von Externalisierung zielen.  Die beiden daran anschließenden juristischen Gutachten diskutieren mögliche rechtspolitische Optionen zur Umsetzung der Vorschläge und untersuchen ihre Verträglichkeit mit nationalem Recht, mit EU- und WTO-Bestimmungen. weiterlesen

BMUB startet Bürgerwerkstätten zur Ressourceneffizienz

BMUB beginnt bundesweiten Bürgerdialog zur Ressourcenschonung: Welche Zukunft haben Auto, Recycling und Konsum?

Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)Mit der ersten von insgesamt fünf Bürgerwerkstätten startet das Bundesumweltministerium heute (25.04.2015) den Bürgerdialog zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm “ProgRess” in Berlin. Ziel von “ProgRess” ist es, den Abbau und die Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger zu gestalten sowie die damit verbundenen Umweltbelastungen so weit wie möglich zu reduzieren.

Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) – Programm zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz der natürlichen Ressourcen

  • Schon jetzt übersteigt die Nutzung von natürlichen Ressourcen die Regenerationsfähigkeit der Erde deutlich. Deshalb wird ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen zu einer Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften.
  • Eine Steigerung der Ressourceneffizienz kann die Umweltbelastungen begrenzen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken, neue Arbeitsplätze schaffen und nachhaltig Beschäftigung sichern. Aus diesem Grund hat das Bundeskabinett am 29.02.2012 das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) verabschiedet. (BMUB im Februar 2015

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Die wahren Spritkosten

Benzin müsste um 90 Cent höher liegen, wenn Externalisierung offengelegt würde

Laut ADAC war 2014 das seit langem günstigste Tankjahr. Das Überangebot von Fracking-Erdöl aus den USA, hartnäckig weiter fördernde Ölländer wie Saudi-Arabien und die insgesamt geringe globale Nachfrage sind die Gründe für den Preisrutsch an den Zapfsäulen. Doch ist dieser Preis ehrlich? Das Online-Magazin Green Wiwo berichtet über eine Modellberechnung des US-Wissenschaftlers Drew T. Shindell von der Duke Nicholas School of the Environment, der zufolge Sprit wesentlich teurer sein müsste.

In Wirklichkeit zahlen die Tankenden nämlich wesentlich mehr für den Sprit, als die Zapfsäule anzeigt. Denn Drew Shindell hat berechnet, was Benzin (in den USA) kosten müsste, wenn darin auch Umwelt- und Gesundheitskosten, sogenannte Externalisierungen, enthalten wären. In seiner sowohl in der Fachzeitschrift Climatic Change, auf der Webseite der Duke-Iniversität*) und im berühmten Wirtschaftsmagazin Forbes (“Study: You’re Really Paying More Than $6 Per Gallon for That Gas”) veröffentlichten Analyse kommt er nämlich zu dem Ergebnis, dass ein Liter Benzin umgerechnet etwa 90 Eurocent teurer sein müsste, Diesel kostete 1,10 Euro mehr, während sich der Preis für Erdgas verdoppeln und für Kohlestrom sogar vervierfachen würde. Gleichzeitig würde Solar- und Windenergie billiger. weiterlesen